Das war die Electric Book Fair 2016

Das war die Electric Book Fair 2016

Am vergangenen Wochenende waren wir bei der Electric Book Fair 2016 in Berlin Neukölln. Wie auch schon im letzten Jahr gab es viel zu diskutieren. Die Initiatorinnen Andrea Nienhaus und Nikola Richter haben mit der Electric Book Fair (Hashtag in diesem Jahr: #ebf16) keine klassische Messe, sondern Raum für “eine strategische Bewegung für aktuelle Entwicklungen im digitalen Publizieren” geschaffen. Dezentral, vernetzt, beweglich lautet das Motto. Und diesem Motto wird die #ebf16 gerecht!

Auch in diesem Jahr ging es wieder um Herausforderungen, Chancen, Innovationen, Vernetzung und Austausch über neue Geschäftsmodelle und kreative Ansätze in der Buchbranche.

ebf3In unserem Workshop zum Thema “Schnelles und dynamisches Publizieren” sprach Anna Wagner (Marketing & Business Development bei epubli) mit den Diskussionsteilnehmern über die Potenziale und Herausforderungen, die sich durch das schnelle Veröffentlichen ergeben können. Insbesondere Themen mit hohem Aktualitätswert, wie journalistische und wissenschaftliche Themen, scheinen prädestiniert für eine schnelle Veröffentlichung.

Die Frage aus dem Publikum, ob die schnelle eBook-Veröffentlichung gegenüber einer freien Publikation auf einer öffentlichen Plattform neben dem finanziellen Vorteil für den Autor überhaupt Vorteile hat, fanden wir durchaus berechtigt. Wir können sie trotzdem mit einem klaren Ja beantworten. Durch eine eBook-Veröffentlichung können noch mehr Leser erreicht werden, die in Shops wie Amazon oder Google nach der passenden Lektüre suchen. Zudem ist es bei einer Veröffentlichung wahrscheinlicher, dass Leser auch zufällig auf Titel aufmerksam werden, da er an vielen verschiedenen Stellen auffindbar ist. Ein weiterer wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Optimierung der Metadaten, um einem Titel die maximale Sichtbarkeit im Netz zu verschaffen. Durch bspw. die Vergabe der richtigen Schlagworte oder Genres während des Veröffentlichungsprozesses ist ein Titel besser auffindbar und kann in Onlineshops besser platziert werden.  

Führt man diese Diskussion weiter, gelangt man schnell in den Bereich des Philosophischen und müsste sich in voller Konsequenz die Frage stellen, wo Content eigentlich beginnt und ab wann ein Buch ein Buch ist. Hochspannend also! Bei epubli wissen wir, ein Buch ist dann ein Buch, wenn es von einem Autor geschrieben wurde. Und Autoren sind unsere Self-Publisher alle!

ebf_love-toolsEin weiterer witziger Workshop, den wir besucht haben, war das Toolcamp (Mit welchen Verlagstools arbeitet ihr?) von Tea Herovic von lo.gos und Patrick Hutsch von Tesla 42. Am beliebtesten sind Projektmanagement-Tools wie Trello, Evernote oder Jira, ein schönes Fazit fanden wir aber auch, dass immer noch gern Papier und Füllfederhalter für die Organisation der Projektarbeit genutzt werden. Ein Indiz dafür, dass traditionelle und neue digitale Welten nebeneinander existieren können und es nicht immer “entweder, oder” heißen muss. Wie bei epubli: Print oder eBook – hier bekommt man beides.

Mehr davon!

Wenn Sie diesen Artikel mochten, gefällt Ihnen vielleicht auch dieser Blogbeitrag: Printbuch oder eBook?.

Halten Sie sich stets auf dem Laufenden: Erfahren Sie zuerst von spannenden neuen Aktionen und hilfreichen Tipps für Autoren rund um die Themen Marketing und Schreiben auf Facebook und Twitter. Vielleicht interessieren Sie sich auch für unsere Webinar-Reihe zum Thema Kreatives Schreiben auf YouTube?

 

Bilder: epubli