Autoreninterview mit Ludwig Witzani

Autoreninterview mit Ludwig Witzani

Zum Schreiben bin ich gekommen durch…
Mit dem Schreiben ist es wie mit dem Atmen. Man macht es einfach, so war es jedenfalls bei mir. Meine ersten Texte, die ich als kleiner Knirps verfasste, enthielten außerdem eine Überraschung für mich: Als ich Erlebtes beschrieb, veränderte es sich, es wurde dauerhafter, geformter, handhabbarer. Ich wurde zum Souverän meiner Erinnerung, was ich natürlich erst heute so ausdrücken kann, denn damals besaß ich dafür noch keine Worte. Die meisten Worte kamen später, es wurden immer mehr, ebenso wie meine Erfahrungen, so dass sich die Welt verdoppelte: In das Reich des unmittelbar Erlebten und das Reich der Worte und keines kam ohne das andere aus. So ist es bis heute geblieben.

Dieses Buch habe ich epubli mit auf die Frankfurter Buchmesse gegeben

kleinePosauneFreiheit Die kleine Posaune der Freiheit

  • Reihe „Weltreisen Band IV“
  • ISBN: 978-3-7375-8496-8
  • Genre: Sachbuch
  • Preis: 12,95€
  • eBook: 4,99€
  • Im Shop ansehen

Der Untergang des Kommunismus hat die baltischen Länder und Polen befreit, sie sind aus ihrem totalitären Kälteschlaf erwacht und dabei, eine noch ungewisse Zukunft zu gestalten. Anders verhält es sich noch mit dem Kaliningrad Oblast, mit Sankt Petersburg und Weißrussland, aber auch hier hoffen die Menschen darauf, endlich Abschied nehmen zu können von den Verwüstungen des 20. Jahrhunderts. Ein anderes Europa nimmt Gestalt an, und ich wollte mit eigenen Augen sehen, wie sich diese Umbrüche vollziehen. In der Begegnung mit den historischen Zeugnissen dieser Epochen, aber auch im Kontakt mit den Menschen, die mir auf dieser Reise begegneten, gewinne ich ein neues Bild von der europäischen Peripherie, die keine Peripherie mehr sein will – und eine neues Verständnis meiner deutschen Identität.

Das tue ich sonst noch, um meine Bücher zu vermarkten und meine Leser anzusprechen
Ich betriebe eine Reise-Homepage www.ludwig-witzani.de mit Textauszügen aus meinen Büchern, dazu einem ausführlichen Reisebuchportal, einer virtuell anklickbaren Weltreise und einer Fotogalerie.
Ich lese in Buchhandlungen und sende regelmäßig Rezensionsexemplare an Zeitungen. In der FAZ wurde mein Tibet-Buch vorgestellt, in der Rheinischen Post wurde mein Indien-Buch empfohlen.

Schreiben gibt mir…
ein Gefühl der Selbstentfaltung – und, wenn es gelingt, auch ein Gefühl der Befriedigung. Schreiben kommt mir vor, den Schatten besser erkennen zu können, den mein Leben wirft. Aus dem Schatten heraustreten kann man mit dem Schreiben aber nicht.

Ich schreibe am liebsten…
auf Reisen, vor Ort in meine Skizzenbücher. Oder Zuhause in aller Herrgottsfrühe, ab 6.00 Uhr an meinem Schreibtisch bei einem dampfenden Kaffee, wenn meine Familie noch schläft und draußen alles ruhig ist.
Wen interessiert, wie meine Bücher konkret entstehen, kann sich das folgende kleine Video über Dropbox ansehen.

Wann, wo und was ich lese
Ich betreibe unter dem Pseudonym Adrian Ambrer eine Literaturseite und einen Literaturblog. Auf dieser Seite befindet sich „Adrians Bücherkiste“ mit einigen hundert ausführlichen Rezensionen von Romanen und Sachbüchern. Außerdem wird jeden Monat ein „Buch des Monats“ vorgestellt.

Mein Tipp für Autoren
Man mutmaße immer, dass es absoluter Murks sein könnte, was man gerade geschrieben hat. Und vor allem: Man lasse einen fertigen Text eine Zeitlang liegen, um ihn dann neu zu lesen. Jeder, ich sage: Jeder, wird sich wundern, was es dann noch am Text zu ändern gibt.

Was ich meinen Lesern sagen möchte
Meine Reisebücher sollen ein „Vorprogramm“ für eine eigene Reise sein. Den Lesern meiner Reisebücher sage ich: Macht euch auf die Socken und reist selbst. Jede meiner Reisen ist mit ein wenig Vorbereitung, Fitness und einem Hauch von Leidensbereitschaft gut nachzureisen.

Das mache ich beruflich
Ich habe Geschichte, Sozialwissenschaften, Philosophie und Psychologie für das höhere Lehramt an der Universität Köln studiert und ebendort mit einer Arbeit über die „Politische Urteilskraft“ im Jahre 1980 promoviert. Von 1981 bis 2012 unterrichtete ich als Gymnasiallehrer am Städtischen Mataré Gymnasium in Meerbusch-Büderich vornehmlich Geschichte und Sozialwissenschaften in der Oberstufe. Seit 1990 publiziere ich Reiseberichte, u.a. in der ZEIT, der FAZ, der Süddeutschen, MERIAN und anderen überlokalen Periodika. Seit 2012 lebe ich als freier Autor in Bonn und veröffentliche meine auf 25 Bände angelegte Weltreise-Enzyklopädie (bisher erschienen 6 Bände). Unter dem Pseudonym Adrian Ambrer sind zwei Romane und ein Band mit Reiseerzählungen von mir erschienen.

Meine epubli Bücher
Ludwig Witzani

Weltreisen Band I Tibet. Im Land der lebenden Götter
Weltreisen Band II Indische Reisen. Als Backpacker unterwegs zwischen den Quellen des Ganges und Kap Komorin
Weltreisen Band III Der fremde Spiegel. Reisen in Argentinien und Chile
Weltreisen Band IV Die kleine Posaune der Freiheit.
Weltreisen band V Der Garten der Welt. Reisen durch Thailand, Burma, Laos, Kambodscha und Vietnam
Weltreisen Band VI Der Mullah und das Paradies. Reisen durch den Iran und Usbekistan
Weltreisen Band VII Stampeder-Country. Reisen durch Alaska und das Yukon-Territorium

BELLETRISTISCHE VERÖFFENTLICHUNGEN UNTER DEM PSEUDONYM ADRIAN AMBRER

Schule des Lesens. Ein Lesekreis-Roman

Ende einer Ehe

Sechs Geschichten über die Liebe unterwegs