5 Tipps für gute Gruselgeschichten

Gruselgeschichten stehen vor allen zu Halloween hoch im Kurs. Sollen Ihren Leser mit den Knien schlottern? Wir haben fünf Tipps für Sie, wie das gelingen kann. Aber das Wichtigste zuerst: Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf!

“5 Tipps für gute Gruselgeschichten”
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1. Aufbau & Struktur von Gruselgeschichten

Grundsätzlich unterscheiden sich Gruselgeschichten nicht sehr von normalen Geschichten. Achten Sie deshalb wie gewohnt auf die Struktur Ihrer Geschichte (Einleitung, Hauptteil, Schluss)  und bauen Sie einen Spannungsbogen auf. Sie können auch direkt in das Geschehen einsteigen und dann in Rückblenden die Vorgeschichte erzählen. Auch ist es möglich das Ende offen zu lassen. Ein Happy End ist bei Gruselgeschichten eher unangebracht.

2. Die Protagonisten – Menschen, Geister & Vampire

Entscheiden Sie vorab, ob Sie übersinnliche Kreaturen als Protagonisten einsetzen möchten. Ihre Existenz kann bereits die Spannung und das Grusel-Feeling steigern. Es müssen jedoch nicht immer Geister, Hexen und Vampire sein! Auch Alltagssituationen können Nervenkitzel verursachen, wenn Sie gruselig beschrieben werden.

3. Der Schauplatz – von alltäglich bis gruselig

Wählen Sie klassisch zwischen Friedhof, Tunneln und alten Schlössern oder Orten des Alltags wie Schulen, Freibädern oder Feldern. Alles ist möglich! Gewöhnlich spielen Gruselgeschichten zur Abend- oder Nachtzeit, wenn es schon dunkel ist.

4. Stimmungsvolle Verben & Adjektive

Um Ihre Leser in die richtige Stimmung zu bringen, sollten Sie alle Situationen, Schauplätze und Personen so ausführlich wie möglich beschreiben. Wie sieht es dort aus? Wie riecht es? Was denkt Ihre Hauptperson? Wie fühlt sie sich? Binden Sie die verschiedenen Sinne mit ein. Zur Beschreibung eignen sich vor allem Klangworte wie z. B. kratzen, keuchen, klatschen.

5. Gruselgeschichten richtig erzählen

Gestalten Sie das Erzählen Ihrer Gruselgeschichte spannender, indem Sie beispielsweise Ihre Stimme verstellen, dramatische Pausen einlegen und bestimmte Geräusche, z. B. das Klopfen an einer Tür, nachmachen. Beziehen Sie also Ihre Umgebung und die aktuelle Situation mit ein: “Sie hatte blonde, lange Haare und blaue Augen – genau wie du Susi…”. So schaffen Sie Nähe und der Zuhörer kann sich mit Ihrer Figur besser identifizieren. Erzeugen Sie außerdem eine unheimliche Atmosphäre, indem Sie beispielsweise das Licht dimmen oder Ihre Gruselgeschichte am Lagerfeuer erzählen.

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Quellen: suite101, experto, gruselfabrik, Marcus Johanus


31.10.2013 zuletzt geändert am: 23.05.2017 • Christin Haftmann
Kategorien: Schreibtipps,
Tags: Gruselgeschichten, Halloween, Schreibtipps,