Autoreninterview mit Ben Lehman

Autoreninterview mit Ben Lehman

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Belletristik schreibe seit mehr als fünf Jahren. Lange zuvor schrieb ich technische Dokumentationen, Handbücher und den zugehörigen Schriftwechsel im Rahmen meiner mehrjährigen Tätigkeit als Informatikchef. Nach Beendigung meiner Geschäftsführertätigkeit begann ich, Belletristik zu schreiben. Das mache ich sehr gerne, die wirtschaftliche Seite steht für mich weniger im Vordergrund.

Sie haben epubli Ihr Buch „Mord in der Hacker-Szene“ mit auf die Messe gegeben. Wie sind Sie auf die Idee für das Buch gekommen und worum geht es?

Mord in der Hacker-Szene“ ist gerade jetzt besonders aktuell. Vor wenigen Monaten wurde das Intranet des Deutschen Bundestags tagelang durch Hacker lahmgelegt – nichts ging mehr. Die Täter wurden nie ermittelt. Bei der Wahl des amerikanischen Präsidenten waren angeblich russische Hacker am Werk, um Trump zum Präsidentenamt zu verhelfen. Die Wahrheit wurde nie ermittelt. In diesem Jahr wird der Deutsche Bundestag neu gewählt. Man befürchtet Angriffe von Hackern zum Schaden unseres Landes.

Zum Inhalt:
Es begann mit einer großen Liebe und endete mit einem schrecklichen und traurigen Tod. Miriam Deinreich wird einen Tag vor ihrem Geburtstag tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie hinterlässt ihre 13-jährige Tochter Sunny, die bei Miriams Eltern wohnt, da Miriam geschieden und berufstätig ist. Der Schuss, der sie umbrachte, muss aus nächster Nähe gefallen sein. Er saß perfekt. Mehr weiß das Team um Kommissar Wanninger nicht, als es mit seinen Ermittlungen beginnt.

Miriam war eine angesehene Softwareexpertin in der Harras-Bank und entschied darüber, welche Software für die Bank angeschafft oder entwickelt wurde. Sie war absolut korrekt und ordentlich: die Perfektion in Person. Aus diesem Grund hatte sie sich auch von ihrem Mann Markus Deinreich scheiden lassen, als recht unschöne Dinge über seine geheimen Finanzgeschäfte ans Tageslicht kamen. Je tiefer Wanningers Team in diesen Fall eindringt desto verworrener wird er. Doch damit nicht genug, es gibt noch einen weiteren Toten und plötzlich geht es um brutale Internetkriminalität. Aber hat diese auch etwas mit den Morden zu tun? Und wer ist der gut aussehende blonde Herr im roten Ferrari? Und was hat Dr. Mannheimer, Miriams Vorgesetzter, zu verschweigen?

ben lehmann mord in der hackerszene

      Mord in der Hacker-Szene

  • ISBN: 978-3-7418-3572-8
  • Genre: Krimi
  • Softcover: 8,99 €
  • Mehr Infos

Was macht dieses Buch besonders? Für wen ist Ihr Buch die perfekte Lektüre?

Die Besonderheit dieses Buches ist seine Spannung und Aktualität. Nahezu jeder von uns besitzt alles, was Hacker benötigen, um an das Geld anderer zu kommen. Zum Beispiel nutzen und lieben wir: Handy, Computer, Mailadresse, Internetseite, Kreditkarte, EC-Karte. Ein grenzenloses Betätigungsfeld für die weltweite Cyberkriminalität. Dieses Buch ist die perfekte Lektüre für Krimi-Liebhaber, München-Kenner und Menschen, die am Internetgeschehen teilhaben oder sich für solche Romane begeistern können.

Haben Sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht oder haben Sie welche in Planung?

Ich habe insgesamt fünf München-Krimis veröffentlicht, Band 6 erscheint im Sommer, ebenfalls zu einem aktuellen Thema. Darüber hinaus gibt es aus meiner Feder einige Jugend-Krimis sowie eine Fantasy-Story in fünf Bänden.

Welche Erfahrungen haben Sie bei der Themenfindung, dem Schreiben und Vermarkten Ihres Buches gemacht? Haben Sie Tipps für angehende Autoren?

Ich denke, die Themenfindung ist einer der wichtigsten Momente bei der Erstellung eines Buches, neben der späteren Covergestaltung. Ich nehme mir ein Thema vor, beginne mit einem Ablaufdiagramm und beurteile, ob daraus ein Buch entstehen kann. Später finde ich einen ersten Buchtitel, es ist in den seltensten Fällen der später veröffentlichte. Daraufhin beginne ich zu schreiben. Nach spätestens dreißig Seiten entscheide ich endgültig. Nach Fertigstellung überprüfe ich das Ergebnis mehrmals, bevor meine Arbeit ins Lektorat geht.

Beim Vermarkten sollte eigentlich die Werbetrommel kräftig eingesetzt werden. Ich schreibe aus Freude und vernachlässige die Vermarktung zu sehr, sicher ein Fehler. Natürlich würde ich gerne einen Verlag finden, der meine Arbeiten verlegt, um damit eine größere Verbreitung meiner Bücher zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass meine München-Krimis einen noch größeren Leserkreis begeistern können als es die eBooks heute bereits andeuten.

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