Autoreninterview mit Dr. Phil. Monika Eichenauer

Autoreninterview mit Dr. Phil. Monika Eichenauer

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Es macht mir Freude zu schreiben und zu erleben, wie sich Gedanken, Gefühle und Informationen oder auch Ideen zusammenfügen. Wie sich Geschichten entwickeln, neue Perspektiven und Horizonte öffnen und bisweilen im Prozess des Schreibens eine Klarheit eintritt, die selten in Gesprächen zu erzielen ist. Neben Germanistik habe ich Psychologie und Philosophie studiert, bevor ich mich ausschließlich auf das Psychologiestudium konzentrierte – denn schreiben könne ich immer, so mein Professor. Schreiben ist für mich unter anderem die Möglichkeit, meinen Standpunkt sowie mein Verständnis in schwierigen Prozessen des Miteinanders in so großen „Organisationen“ mitzuteilen, wie Gesellschaft und Kultur sie darstellen. Aufzuzeigen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf  den Menschen haben, ist mein Fachgebiet. In meinen Büchern schreibe ich aus dieser Sicht mit Blick auf Mensch, Kultur und Gesellschaft. Ich würde mir wünschen, es würde tiefer gefühlt und verstanden werden können, dass man Menschen nicht alles antun kann, ohne dass mit Folgen in Menschen und Gesellschaft gerechnet werden muss. Sprache ist und bleibt für mich der Schlüssel zum Leben, wie wir es kennen.

Sie haben epubli Ihr Buch “Das kriege ich auch noch hin…!” mit auf die Messe gegeben. Wie sind Sie auf die Idee für das Buch gekommen und worum geht es?

In meinem Buch “Das kriege ich auch noch hin…!” geht es um die Life-Work-Balance. Während meiner Tätigkeit als Chefredakteurin eines Life-Style-Magazins war ich bereits auf dem Weg zurück in meine neu zu eröffnende Praxis. Weil mich das Thema fesselte, machte ich daraus ein Buch. Ich habe unter anderem eine Umstellung der Reihenfolge vorgenommen von Work-Life-Balance vs. Life-Work-Balance. Zuerst kommt das Leben, dann die Arbeit. Damit könnte es gelingen, eine Balance zu halten. Wie das geht und was Balance entgegensteht, beschreibe ich in diesem Buch. Ich denke, jeder von uns hat dieses “Das kriege ich auch noch hin…!” in sich, um den Anforderungen in unserer heutigen Zeit gerecht zu werden. Zumindest versuchen wir immer wieder eine Art Landgewinnung zu betreiben: „Noch ein wenig mehr, da geht doch noch was…“. Aber manchmal eben nicht. Dann geht gar nichts mehr.

monika eichenauer das kriege ich auch noch hin

      Das kriege ich auch noch hin …!

  • ISBN: 978-3-737-58567-5
  • Genre: Ratgeber
  • Hardcover: 35,99 €
  • Softcover: 29,99 €
  • eBook: 19,99 €
  • Mehr Infos

Was macht dieses Buch besonders? Für wen ist Ihr Buch die perfekte Lektüre?

Dieses Buch ist eher ein Lesebuch. Insofern ist es für alle bzw. für viele unterschiedliche Leserschichten geeignet. “Das kriege ich auch noch hin…!” beleuchtet aktuelle Themen und ist ein Plädoyer für den Menschen. Das Buch soll Lust darauf machen, Neues auszuprobieren sowie den eigenen Selbstwert zu stärken.

Haben Sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht oder haben Sie welche in der Planung?

Beides. Neben “Das kriege ich auch noch hin…!” habe ich bereits die Reihe „Selbstwert statt Mehrwert“ mit folgenden Titeln geschrieben:

Mein erster Roman ist unter einem Pseudonym von mir herausgegeben worden. Derzeit habe ich einen zweiten Roman in Arbeit. Dieser handelt von einer gesunden Frau, die bei einer Vorsorgeuntersuchung, einem sogenannten Managercheck, zwei Tage in einem Krankenhaus verbringt. Dort kommt sie jedoch nicht mehr gesund heraus, denn ein kleiner Keim legt alles in Schutt und Asche. Ihr gesamtes Leben wird aufgelöst…

Welche Erfahrungen haben Sie bei der Themenfindung, dem Schreiben und Vermarkten Ihres Buches gemacht?

Ich suche keine Themen – ich habe sie. Sie fliegen mir zu. Das Leben bietet eine große Auswahl. Von meinem Interesse und von meiner Motivation und zusätzlich von einem ganz bestimmten Faktor ist es abhängig, ob ich schreibe: Der Faktor Mensch mit seiner Innenwelt.

Zur Vermarktung habe ich mir nicht allzu viele Gedanken gemacht. Bei so vielen Büchern, die veröffentlicht werden, dürfte es eine Sisyphusarbeit sein, sich durch alle Möglichkeiten zu quälen. Ich hoffe auf ein Wunder oder Glück. Ich habe zu viel zu tun, als dass ich mich zeitlich in die vielen Möglichkeiten hineinbohre. Unterstützung von außen wäre gut. Ich denke, irgendwo wird ein Mensch mit Instinkt in der richtigen Position sitzen und sagen: „Ja, da machen wir jetzt mal was raus!“.

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