epublis Jahresrückblick

Raclette und Dinner for One, Tischfeuerwerk und Wunderkerzen, Bleigießen und Jahresrückblick – ohne das ist Silvester einfach nicht Silvester. Wem das zu viele Klischees auf einmal sind, darf hier trotzdem weiterlesen. Denn wir fühlen uns an dieser Stelle nur zu letzterem berufen, lassen das letzte Jahr Revue passieren und stellen dabei fest: “13 ist eine Unglückszahl” ist auch bloß ein Klischee. epublis 2013 war ein Glücksjahr voller spannender Neuerungen.

Wir haben den Schritt über den Ärmelkanal gewagt und im April epubli.co.uk gelauncht. Seither haben nicht nur englische Autoren wie Keith Tilbury, Daniel Pembrey, Jim Rose und Steve Elsworth ihre Bücher mit uns publiziert, sondern auch deutsche Autoren von Ina Linger über Jana Falkenberg bis Steffen Möller haben die englische Version ihrer Topseller auf den Markt gebracht.

Ähnlich einschneidend wie der Schritt über den Ärmelkanal war der über die Oranienstraße: epubli ist im Frühjahr ins Betahaus in die Prinzesinnenstraße gezogen. Dort zählen wir mit unseren knapp sechs Jahren fast schon zu den Erwachsenen, während viele unserer Start-up-Nachbarn noch in den Kinderschuhen stecken. In unsere Büro in der zweiten Etage im Hinterhaus arbeiten mittlerweile 27 Mitarbeiter aus 10 Nationen – auch da hat sich so manches getan: Einige, die von Anfang an dabei waren, haben epubli verlassen, dafür sind insgesamt acht neue epublianer und -innen hinzugestoßen, die die Bereiche Autorenberatung, Marketing, Produkt- und technische Entwicklung unterstützen. Auch die Führungsriege hat sich erweitert.

Weil es sich mit vergrößertem Team umso besser arbeitet, konnten wir für unsere Autoren diverse Verbesserungen schaffen, wie das Autorencockpit, die Erweiterung der Vertriebskanäle und die Senkung der Kosten für Versand, Farbdruck und Bucherstellung inklusive ISBN.

Unsere Autoren danken es uns mit nie dagewesener Schreiblust und Experimentierfreude: Die Willi-Baumeister-Stiftung gab das erste Kunstbuch im Open Access heraus, Fred Breinersdorfer publiziert die erste ebook-Serie im Stil von US-TV-Serien und während der re:publica haben Studierende der Deutschen Journalistenschule mal eben das schnellste Buch der Welt auf die Beine gestellt.

Und weil es uns nicht reichte, uns auf den Buchmessen in Leipzig, London und Frankfurt mit Autoren, Kooperationspartnern und Kollegen auszutauschen, haben wir im Herbst mit Rewrite the Web eigens eine Konferenz organisiert, auf der wir mit Branchenkennern über die Zukunft des Publishing diskutiert haben.

Apropos Zukunft: Was das neue Jahr bringen wird? Auf der Agenda stehen neben eben genannten Buchmessen eine Wiederholung der Rewrite-the-Web-Konferenz, viele neue Veranstaltungsformate für unsere Autoren – und ganz viele Bücher. Letzteres geht aber natürlich nur mit Ihnen! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Ihnen ein schönes, gesundes neues Jahr mit guter Lektüre und flotter Feder! Nun wollen wir Sie aber nicht länger von Dinner for One, Raclette und Wunderkerzen abhalten – guten Rutsch und bis bald im neuen Jahr!

 

 

 

 

 


31.12.2013 zuletzt geändert am: 31.07.2018 • Leonie Langer
Kategorien: Aktuelles,
Tags: 2013, epubli,