Genre Buchcover Teil 4: Fantasy

Genre Buchcover Teil 4: Fantasy

Willkommen zum vierten Teil unserer Reihe “How to – Genre Buchcover erstellen” in welcher wir klären, welche Cover in welchem Genre vorherrschen und auf welche ausschlaggebenden Elemente Sie achten sollten.

“3 Tipps für das perfekte Fantasy Buchcover!”
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Bisher haben wir uns mit Krimis, Liebesromanen und Erotikromanen beschäftigt. Unser nächstes Genre sind die Fantasyromane. Ein sehr weitschweifendes Genre, welches so gut wie alle anderen Genres streifen kann. Die Autoren erschaffen neue Welten mit eigenen Kulturen und Gesetzen, neuen Technologien und unbekannten Kreaturen, in die sie den Leser hineinziehen. Dabei sprechen sie so gut wie jede Zielgruppe an. Aus diesem Grund kann die Bildsprache auch aus anderen Genres entlehnt sein, falls es eine sehr starke Überschneidung gibt. Zum Einstieg erst einmal wieder eine Auswahl:

fantasycover

Genau wie die Inhalte können auch die Cover sehr unterschiedlich sein. Allerdings gibt es dennoch einige Gemeinsamkeiten, die ein gutes Fantasycover kennzeichnen. Im Folgenden teilen wir die Cover nach ihren Hauptbestandteilen auf und schauen uns an, was sie ausmacht.

 

Farbgebung

Die Farbpalette für Fantasycover reicht über alle Farben hinweg. Interessant ist allerdings, dass in den meisten Fällen es sich für eine Hauptfarbe entschieden wird, die das gesamte Cover bestimmt. Seltener wird noch eine Signalfarbe hinzugefügt. Suchen Sie sich also eine Farbe, die mit dem Inhalt in starkem Zusammenhang steht und die das Cover dominieren soll. Folgend zwei Farbpaletten für Fantasycover:

color-fantasy

color-fantasy2

 

Schriftwahl

Die Schrift ist zumeist verspielt und mit Serifen versehen. Häufig werden altmodische Schriften verwendet, um die fantastischen Elemente zu betonen. Genau wie für Themen und Farbwahl gilt, dass im Fantasygenre jede Schrift verwendet werden kann. Gemeinsam haben sie allerdings, dass sie versuchen ungewöhnlich und einzigartig zu sein. Typische Schriften für ein Fantasycover sind Folgende:

 

Bild- und Motivwahl

Als Motive werden häufig Figuren, Gebäude und Gegenstände aus der Geschichte verwendet, die illustriert wurden. Nur wenige Fantasycover setzen auf Fotografie. Am häufigsten anzutreffen sind komplett gezeichnete, gemäldeartige Cover oder symbolhafte Silhouetten.  Im Folgenden einige Bilder, welche für Cover verwendet werden können:


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Alle Motive wurden von den Fotografen als Public Domain freigegeben und sind damit auch für kommerzielle Projekte, wie Ihr Buch frei verwendbar. Für mehr Informationen zum Thema Bildrechte besuchen Sie unseren Blogartikel “Bildrechte – Was ist erlaubt und was nicht”.

 

Fazit

Während Sie bei der thematischen Wahl des Motivs für Fantasycover recht frei sind, es funktioniert alles, solange es einen minimalen fantastischen Anklang hat, sind Sie bei der Art des gewählten Bildmaterials etwas eingeschränkt. Leser von Fantasyromanen sind an gezeichnete Cover gewöhnt und Fotografien stechen stark heraus. Bei einem geeigneten Foto, kann es aber auch Ihre Möglichkeit sein für zusätzliche Aufmerksamkeit zu sorgen. Achten Sie bei den Farben darauf, dass Ihr Cover nicht zu Bunt wird. Suchen Sie sich bei der Farbgebung eine dominante Farbe aus und tönen Sie Ihr gesamtes Cover in dieser. Setzen Sie nur vereinzelt eine Kontrastfarbe, welche den Titel oder ein wichtiges Motiv hervorhebt.

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