Genre Buchcover Teil 3: Erotik

Willkommen zum dritten Teil unserer Reihe “How to – Genre Buchcover erstellen” in welcher wir klären, welche Cover in welchem Genre vorherrschen und auf welche ausschlaggebenden Elemente Sie achten sollten.

“3 Tipps für das perfekte Erotik Buchcover!”
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Bisher haben wir uns mit Krimis und Liebesromanen beschäftigt. Unser nächstes Genre sind die Erotikromane. Inhaltlich entlehnt dieses Genre vieles aus den Liebesromanen, fokussiert sich allerdings sehr viel stärker auf die erotischen Bereiche einer Beziehung, die sonst eher nur angeschnitten werden. Stellenweise kann die eigentliche Geschichte auch hinten an gestellt werden, um expliziten Szenen mehr Raum zu geben. Erotische Geschichten sind nicht obszön, sondern verstehen sich vielmehr als Beschreibung brennender Liebe zweier Menschen, die die eigenen Hormone in Wallung bringen und das eigene Vorstellungsvermögen anregen sollen. Daher dient erotische Literatur nicht nur der Unterhaltung sondern natürlich auch der Inspiration. Wie in den Teilen zuvor hier eine kleine Auswahl an Covern, um einen ersten Eindruck zu erhalten:

erotikcover

Der Großteil der Cover verwendet eine ähnliche Sprache, die beim Leser die passenden Erwartungen an einen Erotikroman wecken. Egal, ob es um prickelnde Kurzgeschichten oder einen leidenschaftlichen Roman geht. Im Folgenden teilen wir die Cover nach ihren Hauptbestandteilen auf und schauen uns an, was sie ausmacht.

Farbgebung

Die Farbpalette für erotische Romane bewegt sich zum Großteil im Bereich der violetten bis blauen Farben, mit gelegentlichen Kontrasten aus Gelb. Die Farben wirken dunkel und elegant. Hier eine typische Farbpalette für ein Erotikcover:

color-erotik

Schriftwahl

Die Schrift wirkt zumeist betont elegant und folgt klaren Linien. Häufig werden serifenlose mit Serifenschriften kombiniert. Typische Schriften für ein Erotikcover sind Folgende:

Bild- und Motivwahl

Für die Motivwahl gibt drei große Bereiche – umschlungene Paare, Accessoires und Blüten. Die Elemente sind das Zentrum des Motives und es gibt kaum Raum für weitere Details. Im Folgenden einige Bilder, welche für ein Cover verwendet werden können:


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Alle Motive wurden von den Fotografen als Public Domain freigegeben und sind damit auch für kommerzielle Projekte, wie Ihr Buch frei verwendbar. Für mehr Informationen zum Thema Bildrechte besuchen Sie unseren Blogartikel “Bildrechte – Was ist erlaubt und was nicht”.

Fazit

Erotikcover setzen klaren Fokus auf Ausschnitte von Gegenständen oder leicht bekleideten Körpern, die mit erotischen Momenten in Verbindung gebracht werden können. Achten Sie darauf, dass Ihr Cover stets etwas Edles vermittelt, dies lässt sich leicht durch adlige Farben wie Purpur unterstützen.

Wenn Sie diesen Artikel mochten, gefallen Ihnen vielleicht auch diese Blogbeiträge: Genre Buchcover Teil 1: Krimis & Thriller, Genre Buchcover Teil 2: Liebesromane, Genre Buchcover Teil 4: Fantasy und Genre Buchcover Teil 5: Ratgeber.

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19.05.2015 zuletzt geändert am: 04.12.2018 • Marcel Fenske-Pogrzeba
Kategorien: Design Tipps, Marketing,
Tags: Buchcover, Buchgestaltung, Cover,