Autoreninterview mit Christian Vogt

Das bin ich…
Christian Vogt ist in Heidelberg am Neckar aufgewachsen und lebte zeitweise in Freiburg, Würzburg, in den USA sowie in Dubai. Aktuell ist München seine Wahlheimat.
Kreatives Multitalent und besonnener Philosoph: Das ist seine Mischung für Geschichten mit Leidenschaft und Quell seines Talents, Emotionen in Worte zu fassen.

Zum Schreiben bin ich gekommen durch…
Ich habe einfach angefangen zu Schreiben. Vielleicht so wie Forrest Gump, der einfach angefangen hat zu laufen. Ich hatte es nicht geplant. Tatsächlich war es beim Tanzen in einem Club. Die Musik und die Stimmung haben mich inspiriert und ich hatte eine Idee für eine Geschichte. Die nächsten Tage habe ich immer wieder darüber nachgedacht und als sich ein paar Tage später ein Geschäftstermin verschoben hat, habe ich die Zeit genutzt, meine Gedanken auf Papier zu bringen. Tatsächlich handschriftlich auf einen Notizblock. Im Buch sind es dann zwei Teile geworden. Es sind die Kapitel „Felix – Best Friends Forever“ sowie „Und jetzt?“, die nacheinander ziemlich am Ende stehen und der Schlüssel zu vielem vorher geschriebenen sind.

Dieses Buch habe ich epubli mit auf die Frankfurter Buchmesse gegeben

lizenzzuleben Lizenz zu Leben. Geschichten – Gedanken – Geheimnisse

  • ISBN: 978-3-7375-7663-5
  • Genre: Belletristik
  • Preis: 4,99 €

In dem Buch geht es um:
Es ist eine Coming of Age Geschichte in Form eines Notiz- und Tagebuchs. Es geht darin um Mut, Herausforderungen, Gefühle und um die tiefe Freundschaft zwischen Felix und seinem besten Freund Sebastian. Felix ist zu Beginn eher ein Draufgänger und reißt den eher schüchternen Sebastian mit, um ihm Freude am Leben zu vermitteln. Allmählich taut Sebastian auf und adaptiert vieles, das Felix ihm gezeigt hat.
Die einzelnen Geschichten sind gespickt mit Lebensweisheiten und interessanten Beobachtungen. Einige machen einfach nur Spaß zu lesen wie: „Du bist kein Medium und kannst daher nicht mit Toten sprechen. Also bin ich nicht tot.“ Andere Aussagen wie: „Die Realität ist schneller als du. Sie holt dich ein. Du musst nicht auf sie warten. Lebe deine Träume solange du kannst.“, sind tiefgründig, regen zum Nachdenken an und dazu das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Und genau darum geht es mir.

Das tue ich sonst noch, um meine Bücher zu vermarkten und meine Leser anzusprechen
Das Marketing für die eigenen Bücher ist schwierig. Ich habe bisher drei öffentliche Lesungen gehalten, in Nachtclubs, in denen ich mich Zuhause fühle und in einer Kunstgalerie. Das war mir eine große Ehre und ich freue mich, wenn das Publikum sich wirklich für einige der Themen interessiert. Ich habe auch schon Flyer in einigen Läden ausgelegt. Dabei kommt man dann auch schnell mit Leuten in Kontakt und das bietet dann wiederum Stoff für die nächsten Geschichten.

Schreiben gibt mir…
Beim Schreiben kann ich meine Gedanken sortieren. Für mich funktioniert das, indem ich Abläufe und Zusammenhänge zuerst zerlege und dann wieder zusammenfüge. Dabei finde ich oft heraus, dass vieles gar nicht so ist, wie es ursprünglich scheint. Ich bekomme eine innere Klarheit. Irgendwie ist das wie ein Dialog mit mir selbst und ich verarbeite darin viel Wissen aus Coachings und aus Büchern.
Außerdem macht es mir einfach Spaß, Geschichten so detailliert auszudenken, dass viele sie für autobiographisch halten.

Ich schreibe am liebsten…
Ich schreibe am liebsten über das Leben. Darüber, das eigene Leben bewusst zu gestalten. Und interessanterweise schreibe ich relativ häufig an Orten, die auf den ersten Blick eher ungeeignet dafür zu sein scheinen. Zum Beispiel in vollen Bars oder auf dem Parkplatz im Auto, wenn mir vorher etwas eingefallen ist. Wichtig ist, dass der Gedanke noch frisch ist, wenn ich ihn aufschreibe, denn dann stimmt auch noch das kreative Umfeld und der Gedanke kann keimen.

Wann, wo und was ich lese
Am liebsten lese ich auf der Couch oder höre unterwegs Audiobooks. Dabei beschäftige ich mich zum Großteil mit Sachbüchern. Autoren wie Daniel Kahneman, Nicholas Taleb, Rolf Dobelli, Alan Downs, Richard David Precht und Wolfgang Herrndorf haben mir eine neue Gedankenwelt eröffnet.

Mein Tipp für Autoren
Als Autor kannst du deinen Gedanken freien Lauf lassen, du musst keinen Konventionen folgen. Wenn du zu viel überlegst, wie andere etwas schreiben würden oder was andere über dich denken könnten, dann verwässert das deine Authentizität. Und das wäre doch wirklich schade. Sei du selbst, sei selbstkritisch, und schreib’ einfach wonach dir ist. Lass es dann eine Weile liegen und ließ nochmal drüber. Wenn du es noch immer gut findest, gib es ein paar Freunden, einem Lektor und dann ab zu epubli.

Was ich meinen Lesern sagen möchte
Ich werde oft gefragt, ob meine Geschichten autobiographisch sind. Das ist toll, denn es zeigt: der Leser findet sich darin wieder. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob ein Fantasyautor oder der Autor eines Spionagethrillers das auch gefragt wird. Das muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Ich freue mich über jedes Feedback, über jede Diskussion und natürlich ganz besonders über deine Erfahrungen, wie dich meine Geschichten inspiriert haben.

Das mache ich beruflich
Ich bin Interim Manager, bei einer exklusiven Sozietät in München. Und das passt tatsächlich sehr gut zusammen, denn in meinem Job muss ich auch viele verschiedene Handlungsstränge voneinander trennen und trotzdem kann ich genau dadurch den Überblick behalten. Zudem ist das Schreiben eine gute Abwechslung. Es befreit.

Meine epubli Bücher
Lizenz zu Leben, Geschichten – Gedanken – Geheimnisse

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29.12.2016 zuletzt geändert am: 10.01.2019 • epubli
Kategorien: Erfolgsgeschichten,
Tags: Autoreninterview, epubli-Autor, Indie-Autor, Interview, self-publishing,