Autoreninterview mit Michael Ullrich

Das bin ich…
Ein unverbesserlicher Optimist, der seine Umwelt trotzdem realistisch einschätzt. Mich interessieren alle technischen Fortschritte, Erkenntnisse über die Steinzeit ebenso wie aktuelle politische, religiöse oder soziale Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb lese ich viel oder unterhalte mich mit meiner Frau, die sich wesentlich umfassender informiert und mir häufig Artikel zum Lesen hinlegt. Unsere erfolgreichen Söhne mit ihren Frauen und vier quirligen Enkelkindern sind unser größtes Glück.
Meine Mitgliedschaft im Lions Club bietet mir vielfältige Anregungen, Freundschaften und Möglichkeiten, durch aktive Einsätze Menschen in Not zu helfen.

Zum Schreiben bin ich dank der Gene in meiner Familie gekommen.
Mein Großvater war in Leipzig Direktor und Autor im Reclam Verlag, mein Vater Geschichtslehrer, meine Mutter schrieb in ihrer Freizeit Romane. Bei uns waren Bücher stets ein großes Thema! Angeregt durch meine Mutter interessiere ich mich seit meiner Jugend für frühzeitliche Kulturen und Religionen.
Beruflich lernte ich viele Länder auf fast allen Kontinenten kennen. Mit meiner Frau unternahm ich Studienreisen in die Bretagne, nach Ägypten, Marokko und in zahlreiche asiatische Länder. Ich las über 100 Fachbücher, sammelte die Erkenntnisse anerkannter Wissenschaftler und Hobby-Experten aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Astronomie, Geologie, Klimatologie und Mythen.

Dieses Buch habe ich epubli mit auf die Frankfurter Buchmesse gegeben

vermächtnisatlanter Das Vermächtnis der Atlanter

  • ISBN: 978-3-7418-3521-6
  • Genre: Sachbuch
  • Preis: 14,95€
  • eBook: 9,90€
  • Im Shop ansehen

Für das Thema Atlantis interessieren sich viele Leser. In dem Buch geht es um die Entdeckung einer in Vergessenheit geratenen Hochkultur aus der letzten Eiszeit, die von Platon detailliert beschrieben wurde. Nach seinen Überlieferungen befuhren die „Atlanter“ schon vor 12.000 Jahren die Weltmeere. Sie siedelten sich auf mehreren Kontinenten an, planten und hinterließen imposante Bauten aus meisterlich behauenen Megalithen. Jeder kennt den Sphinx oder aus vieleckig behauenen Steinen errichtete Bauten in Südamerika, in deren Fugen kein Blatt Papier passt. Sie stammen von Atlantern, die auch einige der Steinköpfe der Olmeken oder Figuren auf der Osterinsel schufen.

Das tue ich sonst noch, um meine Bücher zu vermarkten und meine Leser anzusprechen
Nachdem ich im Juni 2015 meine Atlantis Trilogie über epubli veröffentlicht hatte, beauftragte ich einen Profi, unter dem Begriff www.inferno-atlantis.de einen Internet Blog mit Hinweisen auf den Inhalt meiner 3 Romane sowie zahlreiche Fragen zu Atlantis zu gestalten. Die Präsentation enthält auch Lesungen aus meinen Büchern in Form von Kurzvideos, Angaben über den Autor, zu welchen Preisen und bei welchen Internet – Anbietern die E-Bocks oder Paperbacks erhältlich sind.

Seit Veröffentlichung meines Sachbuches „Das Vermächtnis der Atlanter“ pflege ich meinen Internetauftritt selbst. Ich richtete auch eine Seite mit kurzen Auszügen meiner englischsprachigen Ausgabe „The Legacy of the Atlanteans“ ein.
Für die kostenintensive Übersetzung war ausschlaggebend, dass ich täglich zwischen 50 – 100 Mails mit durchweg positiven Kommentaren erhalte. Ob sich die Investition je auszahlen wird, steht in den Sternen!

Die regionalen Zeitungen brachten aktuelle Berichte über meine Bücher. Zurzeit suche ich einen PR-Manager, der gute Beziehungen zu Kultur – Redaktionen bekannter Fachzeitschriften besitzt. Außerdem halte ich Vorträge mit Lesungen über das Thema Atlantis. In der führenden Buchhandlung meiner Heimatstadt Gütersloh platzierte ich drei Exemplare meines Sachbuches und informierte meine Freunde über die bequeme Einkaufsmöglichkeit. Die Buchhandlung orderte bereits weitere Exemplare. Eine Signatur unter meinen E-Mails weist auf meine Bücher und Internetseite hin. In einem alten Sprichwort heißt es so schön: „Klappern gehört zum Handwerk“! Das gilt für jeden Autor, der sein Buch selbst veröffentlicht!

Schreiben gibt mir…
in mir schlummernde kreative Fähigkeiten zu wecken, Gedanken zu Papier zu bringen, neue Thesen zu erarbeiten und Leser über meine interdisziplinären Erkenntnisse zu informieren, die wissenschaftlich belegt sind, bisher nicht beachtet wurden, weil die Experten mit ihren ohnehin vielfältigen Fachbereichen voll ausgelastet sind.

Vor Jahren wagte ich nicht, ein Sachbuch über Atlantis zu schreiben. Deshalb verpackte ich meine gewonnenen Erkenntnisse über Atlantis in 3 Fortsetzungsromane! Im Mittelpunkt des Geschehens steht die verführerische, marokkanische Modeunternehmerin Aziza Nejjarine, der amerikanische Millionär Peter Nolden, dessen undurchsichtiger Sekretär Dick Adam sowie der Ägyptologe Prof. Dr. Ahmed Sawaris, die sich auf Mallorca treffen.
Ein geheimnisvoller Talisman mit unbekannten Grafiken und der Bericht über den dramatischen Untergang einer Insel sind der Grund, warum sie während einer Konferenz mit weiteren Experten auf Mallorca eine bisher unbekannte Hochkultur suchen und schrittweise entdecken. Skrupellose Geheimdienste, Machenschaften einer chinesischen und russischen Mafia, Liebe und Intrigen bestimmen die Rahmenhandlungen und fesseln den Leser bis zur letzten Seite.
Die internationale Herkunft der Protagonisten und deren ungewöhnliche Lebensentwürfe verleihen der Handlung in Verbindung mit hochaktuellen Themen wie die Finanzkrise und dem sich stetig ausbreitenden Islam einen besonderen Touch.

Erst nach der Veröffentlichung der drei Bände mit insgesamt 1.500 Seiten traute ich mich, ein Sachbuch über Atlantis zu schreiben, dass der Leser spannend findet. Jeder kennt den Sphinx! Niemand weiß, warum er so riesig ist! Von welcher Kultur er stammt? Wen oder was er symbolisiert? Wann er entstanden ist? Das Wissen von Klimaforschern, Geologen und Astronomen ermöglichte eine stimmige Antwort auf die bisher offenen Fragen! Das gleiche gilt für die weitgehend unbekannte, unterirdische Stadt im Bereich des Sphinx und der drei bekannten Gizeh Pyramiden.

Wie die Trilogie über Atlantis bietet das Sachbuch „Das Vermächtnis der Atlanter“ dem Leser umfassende Erkenntnisse, dass die bisherige Geschichtsschreibung revidiert werden muss. Wer weiß schon, dass der Untergang der riesigen Insel Atlantis ein weltweites Inferno auslöste, über 100 Millionen Menschen tötete, in Amerika 70 Tiergattungen auslöschte und die letzte Eiszeit beendete?

Ich schreibe am liebsten…
über ein Thema von dem ich etwas verstehe. Im Laufe der letzten Jahrhunderte schrieben an die 1.000 Schriftsteller über die mythische Kultur von Atlantis. Unzählige Autoren interpretierten die Überlieferung auf ihre Weise, kamen deshalb zu falschen Erkenntnissen. Die Heimat der „Atlantischen Hochkultur“ verlegten sie an 40 unterschiedliche Orte, obwohl Platon ihre Lage unmissverständlich beschrieben hatte!
Erst nachdem ich alle infrage kommenden Medien studiert und völlig neue Erkenntnisse über die einzigartige Hochkultur vor 12.000 Jahren gewonnen hatte, die in der zusammenhängenden Form noch nie veröffentlicht wurden, wagte ich, mehrere Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Mein beruflicher Werdegang bedingte eine sachliche Sprache, die dem Thema entspricht. Sonst hätte ich es niemals aufgegriffen.
Bedauerlich ist, dass auf alle Leser in unserer schnelllebigen Zeit eine derartige Fülle an unterschiedlichsten Informationen einstürmt. Die allgegenwärtigen, digitalen Medien mit ihren abgehackten Sätzen animieren immer weniger Menschen, in Ruhe ein E-Book oder Paperback zu lesen.

Wann, wo und was ich lese
Außer der Tageszeitung lese ich regelmäßig die wöchentlich erscheinende „Zeit“ und den „Spiegel“, um stets „up to date“ zu sein! Seit Jahren studiere ich allgemeinverständliche Fachbücher der genannten wissenschaftlichen Bereiche und die Mythen vieler Völker, die sich mit Ereignissen vor Christi Geburt beschäftigen. Ich las Platon, Jahre später das zunächst schwer verständliche Geschichtsbuch „Popol Vuh“ der Maya, dann die weitgehend unbekannten „Smaragdtafeln des Atlanters Thot“, die sich überraschenderweise ergänzen. Ich hätte nie geglaubt, derart informative Berichte über die Zeit vor 12.000 Jahren zu finden.
Ich verfolge wissenschaftliche Sendungen im Fernsehen, klickte im Internet Hunderte Videos an, die sich mit historischen Begebenheiten, ungeklärten technischen oder wissenschaftlichen Errungenschaften aus der Frühzeit der Menschheit beschäftigen.

Mein Tipp für Autoren
Sie sollte eine Botschaft beflügeln, die Sie unbedingt weitergeben wollen! Nur so werden Ihre Beiträge authentisch! Sie dürfen keinesfalls erwarten, dass Ihr Buch ein Erfolg wird, Sie von den Einkünften leben können. Mein 1. Manuskript, sandte ich an unzählige Verlage und erhielt nur Absagen, weil bei Veröffentlichungen neuer Bücher überwiegend aktuelle Themen oder bekannte Personen gefragt sind, die möglichst in Talkshows oder Bestsellerlisten erscheinen.
Die Autoren sollten nicht vergessen, durch geeignete PR-Aktionen auf ihr Werk aufmerksam zu machen, weil der Markt von Büchern jeglicher Art überflutet wird!

Was ich meinen Lesern sagen möchte
Juristen sehen Prozesse als rechtmäßig an, in denen Täter nicht überführt, sondern anhand von Indizien verurteilt werden. In meinem Fall haben wir es nicht mit Tätern, sondern einem hoch intelligenten Volk zu tun, das bewusst unzählige „Untilgbare Spuren“ hinterließ! Wenn die Gelehrten nicht länger eine „unbekannte Hochkultur der letzten Eiszeit“ suchen wollen, gibt es nur einen Königsweg.
In Ermangelung einer Alternative sollten Sie die von mir beschriebenen, weltweit verbreiteten Relikte der Atlanter interdisziplinär untersuchen und prüfen, ob die Thesen stimmen. Selbst wenn Tauchboote bei den Azoren in 3.000 Meter Tiefe unter dicken Sedimentschichten Relikte einer Hochkultur finden, könnten die Experten nicht mit Bestimmtheit sagen, von welchem Volk sie stammen. Erst wenn sich die Wissenschaftler auf eine Namensgebung für die bisher weitgehend unbekannte Hochkultur einigen, hört endlich das öffentliche Rätselraten auf!

Das mache ich beruflich
Mein Lebenslauf ist so bewegt, dass ich ihn nicht detailliert darstellen kann. Mit meiner Mutter und 11 Familienangehörigen floh ich während der Kriegswirren vor den russischen Truppen von Sachsen nach Aachen. Dort besuchte ich das Gymnasium, obwohl ich nie studieren wollte. Nach der Lehre als Orthopädiemechaniker folgte eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann in einer renommierten Weinkellerei Aachens. Anfang 1960 trampte ich mit einem Freund über ein Vierteljahr durch die Türkei, bevor ich für mehrere Jahre die Leitung der Filiale der Weinkellerei unter dem Kölner Dom übernahm. Ausgestattet mit einer „Greencard“ rundete ich durch einen längeren Aufenthalt in Amerika meine Ausbildung ab.
Nach Deutschland zurückgekehrt arbeitete ich zunächst als Assistent des Verkaufsleiters in einer Chemischen Fabrik. Es folgten jeweils 17 Jahre in leitendenden Funktionen angesehener Textilunternehmen, dann im Maschinenbau. Nach meiner Pensionierung sanierte ich als Unternehmensberater über 10 Jahre an der Seite eines erfahrenen Bankexperten bekannte Firmen.

Meine epubli Bücher

Atlantis Der Beweis Band 1
Atlantis Inferno Band 2
Atlantis In eisiger Tiefe Band 3
Das Vermächtnis der Atlanter
The Legacy of the Atlanteans (Ende 2016)

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24.11.2016 zuletzt geändert am: 08.01.2019 • epubli
Kategorien: Erfolgsgeschichten,
Tags: Autoreninterview, epubli-Autor, Indie-Autor, Interview, self-publishing,