Litcamp 2018 - So war’s in Heidelberg

Litcamp 2018 - So war’s in Heidelberg

Vom 16. bis 17. Juni 2018 fand das bereits 3. Literaturcamp in Heidelberg statt. Über 200 Teilnehmer trafen sich hier an einem warmen und sonnigen Juni-Wochenende in der historischen Neckarstadt, um Vorträge, Präsentationen und Workshops rund um das Thema Literatur selbst zu gestalten oder ihnen als Zuhörer beizuwohnen. Das Publikum war wie immer bunt gemischt – so fanden sich in den Teilnehmerlisten sowohl Autoren, Verlagsleute, Lektoren und Buchhändler, als auch Blogger, Buchliebhaber und viele weitere, die sich für die Buchwelt interessieren. Auch wir von epubli waren als Sponsor bei der diesjährigen Ausgabe des Litcamps Heidelberg dabei und auch persönlich vor Ort, um das Geschehen live miterleben und mitgestalten zu können.

Als Barcamp mit dem Themenschwerpunkt Literatur richtete sich das Wochenende an Menschen, die Bücher lieben und gerne ihren Horizont in unterschiedlichen, literaturbezogenen Bereichen erweitern möchten. Wie es für ein Barcamp üblich ist, gab es keinen im Vorfeld festgelegten Ablaufplan – die Planung der beiden Camptage erfolgte gemeinsam mit allen Teilnehmern am jeweiligen Tag. Hier durfte jeder Teilnehmer sein Thema in der Runde vorstellen und bekam – bei ausreichender Interessentenzahl – einen Slot und einen Raum für seine Session oder seinen Vortrag zugeteilt.

Im Fokus der Veranstaltung stand jedoch nicht nur der gegenseitige Wissens- und Informationsaustausch, sondern insbesondere auch das Zusammentreffen von Gleichgesinnten mit dem Grundsatz, sich gegenseitig auf Augenhöhe und respektvoll zu begegnen. In dieser harmonischen Atmosphäre konnte voneinander gelernt und miteinander neue Konzepte erarbeitet werden.

Die Sessions fanden Samstags von morgens bis abends und am Sonntag bis zum späten Nachmittag statt. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die beiden Sessions unseres Erfolgsautors Martin Krist, der in seiner Session “Meine Erfahrung nach 20 Jahren als Verlagsautor” über die Unterschiede zwischen Verlags- und Selfpublishing-Veröffentlichungen sprach und abschließend zu dem Urteil kam, dass er nach jahrelanger Zusammenarbeit mit verschiedenen Verlagen erst durch das Self-Publishing wieder die Freude am Schreiben finden konnte:

“Seit ich aber Ende 2016 ganz bewusst die Entscheidung traf, mich als Selfpublisher zu versuchen, läuft es für mich als Autor in jeder Hinsicht besser. Ich fühle mich befreiter und entspannter, ich habe wieder Spaß an meiner Arbeit.”

Seine zweite Session, “Der Autor als Marke”, handelte davon, wie man sich als Schriftsteller auf dem Markt als Marke positionieren und dadurch Aufmerksamkeit erregen und einen Wiedererkennungswert schaffen kann

So bunt gemischt wie die Teilnehmerlisten waren, so breit gefächert war auch das Session-Angebot an beiden Camptagen. Neben spannenden Vorträgen zu emotionalem Missbrauch und psychischen Krankheiten in der Literatur, zum Autorenmarketing und zur Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Autoren, konnte man auch unter anderem lernen, wie das Netzwerken im Literaturbetrieb funktioniert oder wie man einen Podcast erstellt.

Das Litcamp Heidelberg bietet alljährlich eine harmonische Plattform für all diejenigen, denen die Buchbranche am Herzen liegt. Hier hat jeder die Möglichkeit, Kontakte mit Gleichgesinnten zu knüpfen, fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen und kontroverse Themen zu diskutieren.

Weitere Eindrücke vom Litcamp finden Sie in zahlreichen Blogartikeln der Teilnehmer sowie auf Twitter unter dem Hashtag #litcamp18. Wir freuen uns bereits auf das nächste Litcamp in Heidelberg, welches am 29. und 30. Juni 2019 stattfinden wird!

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Quelle: Fotos von Valentin Bachem, Lizensiert unter CC-BY-SA 2.0