Neue Schriften im Cover Designer!

Neue Schriften im Cover Designer!

Unser Cover Designer hat Zuwachs an Schriften bekommen und bietet somit neue Möglichkeiten, professionelle Buchcover zu gestalten. In diesem Artikel sollen die Neuen und ihre Verwendungsmöglichkeiten kurz vorgestellt werden.

Im Schriftmenü des Cover Designers haben wir zur besseren Übersicht fünf Kategorien gebildet, die die Suche nach der passenden Schrift vereinfachen soll. Dabei sind die Schriften sortiert nach Serifenschriften*, serifenlosen Schriften, „Maschinenschriften“, Handschriften und verspielten Schriften. Zu jeder Schrift, die hier vorgestellt wird, stellen wir einen Downloadlink bereit. Darüber lassen sich die Schriften kostenlos und in wenigen Schritten zusätzlich auf dem eigenen Computer installieren, um sie ggf. auch als Fließtextschrift für den Buchinhalt zu verwenden. Dazu wird die Datei heruntergeladen und entpackt (Rechtsklick > “Alle extrahieren”), mit einem Doppelklick geöffnet und über den Button “Installieren” auf dem Computer gespeichert. Die jeweilige Schrift ist nun auch in Word verfügbar. Möchte man sie in einem speziellen Programm wie InDesign installieren, wird sie ganz einfach in den Ordner “Fonts” des jeweiligen Programms eingefügt.

 

Schriftauswahl Coverdesigner

Bevor es an die Gestaltung des Covers geht, sollten Sie sich überlegen, welche Schrift zum Inhalt Ihres Buches passt. Neutrale, serifenlose Schriften eignen sich beispielsweise für Sachbücher, Serifenschriften für Romane, für ein Kinderbuch oder eine persönliche Erzählung hingegen darf es auch ruhig mal etwas verspielter zugehen. Doch für welche Schrift Sie sich auch entscheiden: Die Verwendung von mehr als zwei unterschiedlichen Schriften sollten Sie vermeiden.


*Serifen sind kleine abschließende Querstriche am oberen oder unteren Ende von Buchstaben und bilden beim Lesen von Fließtexten eine Linie, der das Auge gut folgen kann. Die unterschiedlichen Strichstärken bewirken außerdem, dass das Auge nicht so schnell ermüdet. Dadurch eignen sich Serifenschriften besonders gut für längere Fließtexte, sind aber auch für große Titel und Überschriften interessant, weil sie Abwechslung in das Schriftbild bringen.


Schriftbeispiele

Die Fontin ist eine weiche, sympathische Schrift mit angedeuteten Serifen und rundlichen Formen und wurde ursprünglich entworfen, um in kleineren Größen verwendet zu werden. Sie funktioniert daher gut als Fließtext oder als klein gehaltener Titel, etwa für Romane oder Gedichtbände. Weil ihre Serifen nicht sehr ausgeprägt oder dominant sind, ist sie auch für andere Formate passend.

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Die Alegreya ist eine besonders vielseitige Schrift, die durch ihren abwechslungseichen Rhythmus ein erfrischendes Textbild abgibt und das Lesen von langen Texten dadurch sehr angenehm gestaltet. Ursprünglich wurde sie für literarische Fließtexte konzipiert, funktioniert aber auch als Auszeichnungsschrift: Durch ihre lebendigen Schwingungen wirkt sie besonders dynamisch und kraftvoll.

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Die Eczar eignet sich durch ihre Ecken und Kanten besonders als lebendige Auszeichnungsschrift, funktioniert aber auch als Fließtextschrift und ist sowohl für Web als auch Print geeignet.

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Die Vollkorn macht ihrem Namen alle Ehre – sie ist eine robuste und schwere Schrift, gleichzeitig trotzdem warm und unprätentiös. Ihr Bold-Schnitt lässt sich gut als Blickfang für große Titel verschiedenster Genres verwenden, der Regular-Schnitt ist gut als Fließtextschrift einsetzbar.

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Die Trajan Pro ist angelehnt an lateinische Inschriften auf der Trajan-Säule in Rom und sollte mit ihrer präsidialen Erscheinung als reine Zierschrift verwendet werden. Sie eignet sich gut für Publikationen mit starkem Bezug zur Vergangenheit, zum Beispiel historische Romane.

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Die Playfair Display ist eine elegante Schmuckschrift mit starken Kontrasten und feinen Haarlinien. Man sollte sie vor allem als Auszeichnungsschrift verwenden, dann ist sie aber vielseitig einsetzbar.

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Bebas Neue wird oftmals proklamiert als die kostenlose Helvetica-Alternative. Sie weist klare Linien, aber auch elegante Formen auf und eignet sich daher besonders für längere Titel und die Verwendung in verschiedensten Genres, vom Thriller bis zum Sachbuch.

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Die Open Sans ist optimiert für den Einsatz in Print und Web. Sie besticht durch eine exzellente Lesbarkeit und ist durch ihre neutrale Erscheinung ebenfalls in vielen Bereiche einsetzbar.

“Spannende Schriften für Ihr Buchcover”
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Die Rajdhani kommt mit modularisierten, quadratischen Buchstabenformen daher und wirkt dadurch futuristisch und ganz eigen. Sie wäre für das Science-Fiction-Genre gut geeignet.

Wir haben außerdem drei neue Schreibmaschinenschriften integriert – AFL Font Pespaye Nonmetric, Telegraphem und GNUTypewriter. Sie alle könnten zum Beispiel Verwendung in und auf Kochbüchern, Reisejournalen oder auch Krimis finden.

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Außerdem haben vier verspielte Handschriften Einzug in das Schriftmenü gehalten, die passend für alle Publikationen sind, denen Sie eine persönliche Note verleihen wollen: Parabola, Besom, Sunday, Amatic und Avocado. Als Fließtextschrift eignen sie sich allerdings nicht besonders gut.

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