12 Tipps von epubli Autoren zum Thema "Buch schreiben"

Nichts ist für einen Autoren schlimmer als fehlende Ideen und Inspiration. Eine Schreibblockade muss jedoch nicht das Ende ihres Buchprojekts bedeuten. Unsere erfolgreichsten Autoren haben zahlreiche Tipps und Tricks rund ums Thema “Buch schreiben”, mit denen Sie nicht nur Ihrer Schreibblockade endlich ein Ende setzen, sondern Ihren Schreib-Alltag auch noch perfekt organisieren.

So holen sich unsere Autoren Ideen und Inspiration zum Schreiben

Hilfreiche Tipps von und für Autoren.

Es ist ein Faible von mir, Menschen zuzuhören und ihr Verhalten in ihren ganz alltäglichen Situationen zu beobachten. Dies gilt vor allem für solche Menschen, die ganz anders sind als ich es bin. Ich glaube, dabei bekomme ich meine interessantesten Anregungen.
Andreas Klaene, Autor von Till Türmer und die Angst vor dem Tod

Viele Ideen bekomme ich während des Schreibens. Aber natürlich auch überall sonst – unterwegs, beim Lesen anderer Bücher, beim Ansehen von TV-Serien oder unter der Dusche. Ideen sind keine Mangelware – die Schwierigkeit ist, sie gut umzusetzen.
Karl Olsberg, Autor der Minecraft-Romanreihe Das Dorf

Für mich ist die wichtigste Voraussetzung für Kreativität eigentlich stets Muße. In der normalen Hektik des Alltags bleibt einem ja selten Zeit, um sich wirklich zu öffnen, Dinge oder Personen wirklich wahrzunehmen. Man muss sich Freiräume schaffen. Dann bemerkt man vielleicht auf einem Volksfest oder in einem Cafe eine faszinierende Person, bei der man sich fragt, was sie wohl für eine Geschichte haben mag und die Fantasie beginnt zu blühen.
Vincent Rahder, Autor von Sommernacht in Kissingen

Ideen und Inspiration muss ich weder suchen noch holen. Sie finden mich! Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und durch die Medien und bediene mich aus dem überreichen Angebot realer Schreckensszenarien.
Andreas Winkelmann, Autor des Thrillers Der Schlot

Da ich Journalist bin und Sachbücher schreibe, finde ich meine Ideen in meinem täglichen Erleben, meiner Arbeit, der Lektüre und Gesprächen mit Freunden.
Jörg Böckem, Autor von Lass mich die Nacht überleben

Tipps zum Schreiben und zum Organisieren Ihres Schreib-Alltags

Die besten Ratschläge unserer Autoren

Wenn die Idee da ist und ein Grundgerüst steht, dann sollte man sich an die Arbeit machen und sehen, dass man dieses Gerüst mit Leben füllt. Aber man muss am Ball bleiben und das kann viel Disziplin und Kraft erfordern. Zu große Pausen beim Schreiben sollte man nicht entstehen lassen, denn dann muss man erst wieder in die Geschichte und ihre Sprache hineinfinden, was zusätzlich Zeit kostet.
Vincent Rahder

Die meisten Ideen springen mich an, wenn ich ein Buch lese, einen Film ansehe oder in meinem Umfeld etwas geschieht, das mich zu dem Gedanken bringt: Was wäre wenn. Mir hilft es, alle diese Ideen aufzuschreiben, sobald sie mir in den Sinn kommen. Egal, ob es Einfälle für neue Romane sind oder Gedankenfetzen zum aktuellen Projekt. Durch das Aufschreiben bekomme ich den Kopf wieder frei für die nächsten Ideen. Während man an einem Roman arbeitet, sollte man sich regelmäßig Zeit dafür einräumen, damit man im Romangeschehen bleibt. Oft hilft auch der Austausch mit anderen Autorenkollegen, wenn man mal in einer Szene feststeckt. Und ganz wichtig: Man sollte immer an sich und sein Buch glauben.
Saskia Calden, Autorin von Der stille Feind

Zum einen: lesen, lesen, lesen. Und dabei schauen, wie andere Autoren eine Geschichte erzählen, wie sie ihre Figuren entwickeln, wie sie Spannung erzeugen. Zum anderen: für feste Schreibzeiten sorgen, sich also um eine Schreibdisziplin bemühen.
Martin Krist, Autor der Henry Frei-Thriller

Die goldene Regel: Tu jeden Tag etwas für dein Schreiben. Das muss nicht Schreiben an sich sein. Auch Überarbeiten, Recherche, kollegialer Austausch, Weiterbildung oder einfach Lesen gehören dazu. Hilfreich ist eine gewisse Routine, und sei es nur, dass du dir eine Stunde Zeit am Tag nimmst, um mindestens eine Seite zu schreiben.
Nora Bendzko, Autorin der Galgenmärchen-Reihe

Auf alle Fälle sollte man nicht auf den Musenkuss, oder diese eine besondere Stimmung warten, sondern regelmäßig, am besten täglich, schreiben. Bei einem neuen Projekt setze ich mir realistische Schreibziele, die ich mit meinem Alltag abstimme.
Rita Roth, Autorin von Sanddornküsse & Meer

Es soll ja Autoren geben, die darauf warten, von der Muse geküsst zu werden. Solange die sich denen nicht zuwendet, schreiben sie nicht. Davon halte ich nichts. Für mich ist es wichtig, nach Recherche und Konzeption ein zeitliches Konzept fürs Schreiben zu entwerfen. Wenn ich nach acht oder zwölf Monaten fertig sein möchte, muss ich meiner Arbeitszeit eine Struktur geben. Dann gilt es, täglich in einem festgesetzten Zeitraum zu schreiben. Ob vormittags, nachmittags oder abends, das muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist für mich persönlich, mich an diesen Zeittakt zu halten und dabei alles zu ignorieren, was das Internet mir mitteilen will.
Andreas Klaene

Jeder Autor tickt anders. Da gibt es keine wasserdichten To-Dos. Die einen brauchen fünf Jahre für ein Projekt, die anderen ziehen ein Buch in zwei Monaten durch. Die einen schreiben acht Stunden jeden Tag, die anderen können sich nur drei Stunden konzentrieren. Das ist total unterschiedlich. Ich schreibe zum Beispiel, wenn ich an einem Buch arbeite, immer drei bis vier Stunden am Tag, meistens in den frühen Morgenstunden. Mehr kann ich mich nicht konzentrieren und fokussieren. Außerdem habe ich als Freelancerin auch noch diverse andere Projekte, sowie eine Familie, um die ich mich kümmern muss. Da kann ich mich nie ganz zum Schreiben zurückziehen. Wie das gut klappt, das muss jeder für sich selbst herausfinden.
Jana Falkenberg, Autorin von Liebe, Sex und andere Katastrophen

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01.02.2019 zuletzt geändert am: 14.02.2019 • epubli
Kategorien: Interview, Schreibtipps,
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