München wird Hafenstadt. Der Urban und Street Art Künstler Enho Lepurks vermittelt anonym München sein Yachthafenprojekt. Flutung der Innenstadt, Luxustownhouses, Speed Boat Races, Durchgang zum
... weiterlesenSchwarzen Meer, das sind die Reizworte im Kontext verfilzter Lokalpolitik. Von der Vermarktung im öffentlichen Raum über die massiven Proteste bis hin zum dramatischen Finale ist die Abwärtsspirale im comicartigem Fotorealismus beschrieben. Ist die Urban Art-Aktion des Künstler der Auslöser der Geschehnisse oder ist dies die Reflektion dessen, was in der Welt gerade zum Kontext wird? Eigenverantwortlichkeit, Egoismus und Konsequenzblindheit könnten als Pfeiler dieser Geschichte genannt werden. Der isolierte Künstler auf der Flucht der von ihm angerichteten Katastrophe ist nicht mehr der Graffitikünstler, es ist der Simulator , der Aufrührer, der das Spiel mit der Realität mit Begeisterung vollführt. Je glaubhafter der Auftritt, desto größer die Gruppe der blinden "Follower".
In der tata kommt es in München zunehmend zu Unmutsbekundungen zum vom Künstler mit Plakaten und Postkarten proklamierten Projektes. Nun, bisher ist kein Spatenstich erfolgt, aber erste begeisterte Architekten haben Interesse am Projekt gefunden...
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